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Reportagereihe: Wir sind die Lords

Andreas Lotz beim Briefing

Am Anfang steht immer eine Idee. Andreas wandelt jede Idee in ein greifbares Konzept um. Mehrere Briefings sorgen dafür, dass jedes Teammitglied einem umfassenden Überblick über die Veranstaltung bekommt. Seine Bestechungsmittel zur Mitarbeitermotivation: Kaffee und Schokoriegel.


 Tom und Vincent beim Riggen

Wenn es um ein professionelles Rigging geht sind Tom und Vincent ein eingespieltes Team. BGV C1, DIN 4112, DIN 1055 - Sie verstehen nur Bahnhof, Tom und Vincent verstehen Arbeitssicherheit, Lastenverteilung und ordnungsgemäße Absicherung und gearbeitet wird sowieso nur mit Helm. Vincent ist außerdem zertifizerter Anschläger (Anschlagmittel in der Veranstaltungsbranche), Höhenarbeiter und Staplerfahrer. Da bleibt nur noch eine Frage offen: Was können die Beiden nicht zusammen schaffen?


 

Thomas Stütz als Projektmanager

Thomas ist für seine Projekte kein Stiefvater, wir bezeichnen ihn eher als Godfather of Projects. Als Projektleiter plant er alle technischen Aspekte von großen Veranstaltung. Vom Garderobenlicht, über komplizerte Audiomatrixen und Linearrays, bis hin zum Catering für seine Teammitglieder. Apropos Teammitglieder: Seine Aufgabe ist es auch, Prozesse und Abläufe für die Veranstaltung im vorhinein festzulegen und vor Ort die ordnungsgemäße Durchführung zu überwachen.

Thomas ist seit 2011 für Lord of Event tätig. Wir haben ihn zu seinem Werdegang interviewt und einige spannende Antworten erhalten und wissen nun warum das aktuelle Jahr für Thomas ein besonderes Jahr wird… 

LoE:Hallo Thomas, du arbeitest nun schon seit längerer Zeit für Lord of Event und engagierst dich nachhaltig bei uns. Weißt du noch wie das alles begonnen hat?

Thomas: Meine erste Veranstaltung für Lord of Event war 2011, eine Mitarbeiterversammlung. Wie weit sich die Zusammenarbeit bis heute entwickelt hat war damals noch nicht abzusehen.

LoE:Erzähl uns doch etwas über deine Wahlheimat in Berlin und die Gründe für deinen Umzug.

Thomas: Ja, ich bin mit 19 Jahren nach meinem Abi nach Berlin gezogen, um zu studieren. Da wusste ich schon lange, dass ich ein Studium zum Toningenieur machen will. Da war die Entscheidung klar.

LoE: Als Toningenieur kann man sein Handwerk auf verschiedenen Wegen lernen. Wie sah denn dein Weg aus?

Thomas: Schon früh in der Schule habe ich meine Leidenschaft für die Veranstaltungstechnik entdeckt. Bei Musicalprojekten und kleinen Konzerten habe ich meine ersten Schritte gemacht. Mit 16 Jahren habe ich dann angefangen, als Techniker zu arbeiten und wusste, das ist das Richtige.

LoE: Und was gefällt dir bei deiner Arbeit am meisten?

Thomas: Wenn es um die Steuerung der Veranstaltungstechnik geht, würde ich sagen das ich gerne hinterm Mischpult stehe. Aber mein besonderes Steckenpferd ist die Projektleitung. Man darf nämlich niemals das große Ganze aus dem Blick verlieren.

LoE: Dann erinnerst du dich bestimmt auch an ein Lieblingsprojekt aus den letzten Jahren?

Thomas: Ich erinnere mich gerne mich gerne an eine Veranstaltung von 2014 zurück. Ein großes extravagantes Firmenjubiläum in einer interessanten Location, mit anspruchsvoller Ton- und Lichttechnik sowie Live-Kamerabildern auf Bildschirmen im ganzen Haus. Das mehrtägige Event mit mehreren Künstlern, Lasershow und Feuerwerk war ein zeitintensives, aber spannendes Projekt.

LoE: Gibt es etwas in diesem Jahr, auf das du dich besonders freust?

Thomas: Ich freue mich besonders darauf in diesem Jahr zum ersten Mal Vater zu werden.

LoE: Wir gratulieren dir recht herzlich zu deinem neuen kleinen „Projekt“ und bedanken uns für deine Zeit. 


Stefan Flieder mit Gaffer

Warum Stefan unsere Allzweckwaffe ist, fragt kein Kunde mehr, für den er jemals gearbeitet hat. Seine ersten Kontakte mit Bühnentechnik hat er schon in jungen Jahren gemacht. Als gefragter Artist tourte er durch die Welt und begeisterte schon Prinz Albert. Für uns jongliert er ab und zu immer noch mit Gaffer oder balanciert ein Stativ auf seiner Nasenspitze. Geschätzt wird er nun allerdings viel mehr für seinen Servicegedanken. Stefan hat allerdings nicht alle Tricks aus jungen Jahren verlernt, denn er kann Ihnen Wünsche von den Augen ablesen.

Stefan hat uns in einem Interview erzählt, was es mit Prinz Albert auf sich hatte:

LoE: Hallo Stefan, schön dass du dir die Zeit für ein Interview nimmst. Ich glaube du bist einer der am längsten für Lord of Event tätigen Mitarbeiter. Seit wann arbeitest du denn für Lord of Event und wie hast du uns kennen gelernt?

Stefan: Unser erster Kontakt war 2005 kurz nach Abschluss meiner Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. Ich lernte Andreas beim Volleyball und dem abendlichen Beisammen sein danach kennen. Er hatte gerade einen Auftrag die Lobby eines Hotels für eine Silvesterveranstaltung zum Thema Zirkus umzugestalten. Ich hatte meine Laufbahn im Zirkus, meines Sohnes zu liebe, kurz vorher eingestellt und noch zahlreiche Kontakte in die Welt der Reisenden. Und so haben wir gemeinsam diese Veranstaltung mit vielen Originalrequisiten, Kostümen und Kulissen umsetzen.

LoE: Wir haben es ja schon angeteasert. Du hast tatsächlich mal für Prinz Albert eine Show aufgeführt? Wie kam das denn zustanden? Warum hast du die Karriere als Artist beendet und managst nun lieber andere Künstler im Background?

Stefan: Ich war nach meiner Ausbildung zum Artisten an der staatlichen Artistenschule Berlin 4 Jahre in verschiedenen Zirkussen europaweit unterwegs. Es war wirklich eine tolle, aber auch harte Zeit. Nachdem im Jahr 2000 mein Sohn geboren wurde, habe ich mich 2001 schweren Herzens für einen Neuanfang und ein sesshaftes Leben entschieden. Da kurz danach eine Krise in allen Zirkussen ausbrach, die sehr viele Artisten arbeitslos werden ließ, war es genau die richtige Entscheidung. Ich hatte dann noch einige Engagements auf Volksfesten, Kreuzfahrtschiffen und in Varietes. Danach habe ich auch noch einige Jahre als Trainer und Lehrer in Vereinen und Schulen gearbeitet,  aber ab dort an  stand meine Entwicklung zum Veranstaltungskaufmann und Techniker im Fokus. Diese Vergangenheit hilft mir dabei zu erkennen was ein Künstler, wann auf der Bühne braucht und wie etwas wirkt. Dadurch kann ich eventuelle Probleme erkennen und lösen, bevor sie wirklich akut werden.

LoE: Einen konventionellen Lebenslauf hast du ja nicht, ich würde dich eher als schnell lernenden Autodidakten bezeichnen. Wie hast du dir dein umfangreiches Wissen angeeignet und was hat dir dabei geholfen?

Stefan: Wenn ich in meinem ersten Leben kein Künstler geworden wäre hätte ich mit Sicherheit irgendeinen technisch-physikalischen Beruf erlernt und ausgeübt. Schon in meinem Kinderzimmer habe ich nagelneue Hi-Fi Anlagen, Keyboards und Miniradios zerlegt, erforscht und neu zusammengesetzt. Zum Entsetzen meiner  Eltern.

Mein Vater hat ein eigenes Theater in Frankfurt Oder. Ihn habe ich teilweise bei der Technik unterstützt, auf Tourneen begleitet und Musiken geschnitten. Das hieß damals wirklich noch Tonbänder zu zerschneiden und wieder zusammen zu setzen.

Ich mag einfach Technik und möchte den Möglichkeiten auf den Grund gehen. Wenn ich ein neues „Spielzeug“ in die Hand bekomme, beschäftige ich mich oft Nächtelang damit bis ich es wirklich beherrsche. Und wenn ich es beherrsche versuche ich über den Tellerrand zu schauen, was denn damit noch gehen würde. Dadurch finde ich häufig Lösungen für komplexe Aufgaben, die sonst mit erheblich teurerer Technik realisiert werden würden. Für mich zählt das Ergebnis und ich scheue mich nicht vor unkonventionellen Ansätzen.

LoE: Intern nennen wir dich Allzweckwaffe. Hat die Allzweckwaffe auch ein Spezialgebiet? In welcher Richtungen möchtest du dich in Zukunft noch weiter bilden?

Stefan: Am meisten Freude hab ich beim Mischen von Bands. Den meisten Fortbildungsbedarf sehe ich in größeren Lichtpulten und Videomatrix Systemen.  Es fällt mir schwer mich da wirklich zu entscheiden. Ich möchte am liebsten alles gleichermaßen beherrschen. Allerdings ist das Feld so groß, dass ich mich wohl für den Ton entscheiden werde und versuche zumindest das Grundwissen in Licht und Video auszubauen. Meine Stärke ist wirklich die Vielseitigkeit, der Überblick, die Reaktionsfreudigkeit und mein Vorstellungsvermögen. Daher könnte ich mir in Zukunft auch einen Einsatz in der Regie von größeren Veranstaltungen vorstellen.

Außerdem hätte ich gerne eine feste Band, die ich im Studio und bei Auftritten unterstütze. Das muss gar nichts hoch kommerzielles sein. Eine ambitionierte Amateurband wäre mir am liebsten.

LoE: Gibt es eine universelle Regel für Veranstaltungen die du mit uns teilen kannst? Wir spielen auf eine Bauernweißheit o.ä. an..

Stefan: Show must go on… Egal was passiert, das Publikum darf es nicht merken und man muss einen Weg finden.

„Das haben wir schon immer so gemacht“ ist der beste Grund dafür etwas zu überdenken und eventuell zu variieren.

Geht nicht – gibt’s nicht. Ein Problem ist nur eine noch nicht gefundene Lösung.

Der Wunsch des Kunden steht an oberster Position. Leider kann der Kunde nicht immer genau sagen was er eigentlich will.

LoE: Okay – eine Weißheit hätte uns gereicht, aber anscheinend gibt es darauf keine universelle Antwort. Kannst du dich noch an dein schönstes Erlebnis auf einer Veranstaltung erinnern?

Stefan: Da habe ich kein konkretes. Ich lebe in dem Moment und freue mich wenn die Gäste den Aufwand, der für das Gelingen nötig war, nicht mitbekommen und sie sich ganz auf die Show, das Konzert oder die Konferenz konzentrieren können. Es gab durchaus Stimmungen aus Ton, Licht und Projektionen, die bei  mir Gänsehaut erzeugten. Aber ich kann das beim besten Willen nicht auf einen Moment reduzieren.

LoE: Und nun dein schlimmstes?

Stefan: Veranstalter die nicht wissen was sie wollen und dir dann unmittelbar vor einer Veranstaltung  mit unpräzisen Änderungswünschen kommen. Man würde gerne helfen, aber oftmals ist das gar nicht möglich. Ich will den Kunden glücklich machen und bin frustriert, wenn ich nicht die Möglichkeit dazu habe.

LoE: Als mehrfacher Familenvater bist du ja auch immer fest eingebunden? Wie schaffst du es eigentlich so viele Dinge unter einen Hut zu bringen?

Stefan: Ohne meine Frau würde das nicht funktionieren. Sie ist mein Rückhalt und gerade in stressigen Wochen sorgt sie dafür alles andere von mir weg zu halten, sodass ich mich voll auf die Arbeit konzentrieren kann. Meine verbleibende Freizeit verbringe ich dann mit meinen Kindern. Mein Job ist das was ich gerne mache. Und er ist auch so abwechslungsreich, dass ich keinen außerberuflichen Ausgleich brauche. Jede freie Minute kommt dann direkt meiner Familie zugute. Und viel Schlaf brauche ich auch nicht. Wenn es drauf an kommt reichen mir 3-4 Stunden pro Nacht. Nicht auf Dauer, aber eine Zeit lang funktioniert das.

LoE: Vielen Dank für den interessanten Einblick. Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit.


 

 Tom Schuckert mit Arris

Es ist Toms Job die Dinge ins rechte Licht zu rücken. Dazu programmiert er unheimlich komplex anmutende Lichtpulte mit sperrigen Bezeichnung wie Licon FX oder MA Lighting, an die er wiederrum Washer, Pars, Hazer und Arris anschließt. Tom ist im kundeninteresse stets auf einen reibungslosen Ablauf bedacht, deshalb nimmt er lieber einen Scheinwerfer zu viel, als zu wenig mit.